04
Jan

Tatort Hamburg – die fünfte Episode von Stirb langsam?

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Nick Tschiller (Til Schweiger) will den Tod seiner Frau rächen
© NDR/Gordon Timpen

Gestern lief der zweite Teil der Tatort Doppelfolge und das völlig orientierungslos.
Es gab keinen Fall, keinen Toten, keine Verdächtigen, keine Ermittlungen. Das was die Marke Tatort prägt.
Ein Team von Komissaren, meist Charakterköpfe, die sich einer Aufgabe stellen…dem Aufspüren von Mödern!
Der Hamburger Tatort hatte all’ das nicht und viel schlimmer, der Hauptdarsteller sieht sich vernab von jeglicher Kritik als der Übervater der Ermittler.
Ein “armseliger” Til Schweiger allein im Getümmel unzähliger provilierter Ermittler beschimpft Charaktere wie Dietmar Bär usw.

Lieber Til,
Größenwahn ist nicht so dein Ding. Wäre der Tatort Hamburg doch lieber ein Blockbuster geworden als ein Tatort, würde sich die Marke Tatort lieber gesellschaftlicheren Dingen wie Flüchtlingskriese, Parallelgesellschaften u.v.m. beschäftigen als über eine Aneinanderreihung sinnloser Aktionszenen und pöbeleien eines völlig übermotivierten Herrn Schweiger.

Achja, da war ja noch was: Helene Fischer und Frau Rakers im Vergleich der Nebendarsteller. Heute gelesen das Voting, wer war die bessere. Den Kommentar sparen wir uns lieber.

http://www.stern.de/kultur/tv/til-schweiger-feiert-seinen–tatort–und-beleidigt-kritiker-und-kollegen-6630094.html