03
Dez

Studie zum Fernsehkonsum: Qualität ist kein Faktor

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Sony bricht eine Lanze fürs TV und spendiert eine Medienstudie zum Thema “Warum wir fernsehen”. Darin geht es vor allem um die verschiedenen Gründe, weshalb uns bewegte Bilder — nicht nur aber vor allem im TV — überhaupt so sehr in Bann ziehen, sozusagen als Denkanregung. Das Zuschauerverhalten ändert sich ja seit geraumer Zeit aufgrund der Konkurrenz durch andere Medienangebote — welches die Stärken und Schwächen eines traditionellen oder künftigen Fernsehens sind oder sein können, lassen sich, so Sony, am besten aus den unterschiedlichen Motivationen und Bedürfnissen von Zuschauern ableiten.

Die Studie zeichnet einige recht klare Linien. Erstens wird immer noch wirklich viel ferngesehen — gute drei Stunden am Tag läuft im durchschnittlichen (britischen) Heim der Fernseher, deutlich mehr bei älteren Generationen, weniger bei der Jugend. Er ist also immer noch ein Mittelpunkt im Haus, gleichzeitig aber auch einfach nur nebenbei oder im Hintergrund an. (mehr …)

01
Dez

Wie (Hollywood-)Filme geschnitten werden — Cutter-Interviews

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Eine wirklich ausgezeichnete Interview-Serie — Art of the Cut — gibt derzeit Einblicke in die Schnittpraxis aktueller Hollywood-Filme. Die ziemlich langen Gespräche sind höchst lehrreich in vielerlei Hinsicht, denn zum einen bekommt man bei der Lektüre viele Tricks mit und zum anderen erfährt man nebenbei auch, wie bei groß angelegten Filmen mit hohen Budgets gearbeitet wird, und zwar nicht nur im Schneideraum.

Das Interview mit Eddie Hamilton beispielsweise liegt zwar schon etwas zurück — es erschien als Mission: Impossible – Rogue Nation in die Kinos kam, ist aber dermaßen informationsgespickt, das wir es hier mal exemplarisch herausgreifen. Für den Film gab es ziemlich viele Drehtage (127), aber bereits 11 Tage nach Drehschluss war eine erste Schnittfassung fertig — geschnitten und vor allem gesichtet wurde parallel zum Dreh, um quasi in Echtzeit evtl. erforderliche Nachdrehs ordern zu können. (mehr …)